Zugunglück nahe Jakarta: Todesopferzahl steigt auf 15
Wichtige Fakten
- • 15 Tote und 84 Verletzte bei Zugkollision nahe Jakarta.
- • Fernzug krachte in stehenden Pendlerzug, alle Todesopfer sind Frauen.
- • Ursache: Taxi streifte Pendlerzug an Bahnübergang.
- • Bergungsarbeiten abgeschlossen, keine weiteren Opfer erwartet.
- • Unglück ereignete sich am Montagabend in Bekasi.
Zugunglück in Bekasi
Bei einem schweren Zugunglück nahe der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und 84 weitere verletzt worden. Ein Fernzug war in einen stehenden Pendlerzug gerast, nachdem dieser von einem Taxi an einem Bahnübergang gestreift worden war und auf den Gleisen zum Stehen kam. Der Aufprall war so heftig, dass mehrere Waggons schwer beschädigt und Insassen eingeklemmt wurden. Die Bergungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen, wie der Chef der Such- und Rettungsbehörde, Mohammad Syafii, bei einer Pressekonferenz mitteilte.
Todesopfer und Rettungsarbeiten
Alle Todesopfer befanden sich in dem Pendlerzug, insbesondere in dem letzten Waggon, der ausschließlich Frauen vorbehalten war. Das staatliche Eisenbahnunternehmen KAI bestätigte, dass alle 15 Toten Frauen sind. Die etwa 240 Fahrgäste des Fernzugs konnten sicher evakuiert werden. Rettungskräfte hatten zunächst Schwierigkeiten, die Eingeklemmten zu befreien, da die Trümmerteile gestützt werden mussten. In Krankenhäusern wurden die Verletzten versorgt, darunter auch eine 29-jährige Überlebende, die berichtete, wie sie in dem Chaos eingeklemmt wurde und um ihr Leben fürchtete.
Das könnte Sie auch interessieren
Zugunglück in Dänemark: 17 Verletzte, vier in kritischem Zustand
Oberleitungsstörung bei Wittenberg: ICE mit 600 Reisenden stundenlang festgesetzt
Oberleitungsriss bei Zahna: ICE mit 600 Reisenden fünf Stunden festgesetzt, Sachschaden sechsstellig
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.