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Inland 13.04.2026, 07:49

Oberleitungsstörung bei Wittenberg: ICE mit 600 Reisenden stundenlang festgesetzt

Eine Oberleitung riss bei Zahna nahe Wittenberg und fiel auf einen ICE.

Wichtige Fakten

  • Eine Oberleitung riss bei Zahna nahe Wittenberg und fiel auf einen ICE.
  • Rund 600 Reisende saßen etwa fünf Stunden im feststehenden Zug fest.
  • Zwei Passagiere gerieten in Panik und kollabierten, Notdienste wurden alarmiert.
  • Die Reparatur dauert an, Reisende müssen mit bis zu 30 Minuten Verspätung rechnen.
  • Der Sachschaden an Zug und Oberleitung wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Zugunglück bei Wittenberg

Bei Zahna nahe Wittenberg ist am Samstag eine Oberleitung gerissen und auf einen ICE gefallen, wodurch der Zug mit rund 600 Reisenden etwa fünf Stunden lang feststeckte. Laut Tagesschau konnten Notdienste, darunter Feuerwehr und Rettungsdienst, zwei Passagiere versorgen, die in Panik geraten und kollabiert waren. Die Klimaanlage im Zug fiel aus, und Türen wurden geöffnet, um frische Luft hereinzulassen, bevor der ICE schließlich abgeschleppt wurde.

Reparaturarbeiten und Folgen

Die Deutsche Bahn arbeitet seit Sonntagmorgen an der Reparatur der beschädigten Oberleitung, die unter 15.000 Volt Spannung stand und beim Aufprall einige Scheiben des Zuges zerbersten ließ. Die Ursache für den Riss ist noch unklar und wird weiter untersucht. Reisende auf der Strecke zwischen Berlin und Leipzig müssen weiterhin mit Verspätungen von bis zu 30 Minuten rechnen, obwohl Umleitungen über Dessau-Roßlau weitgehend aufgehoben wurden. Der Sachschaden wird vorläufig auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

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