Bauernverband warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen durch hohe Energie- und Düngerkosten
Wichtige Fakten
- • Diesel- und Düngemittelpreise haben sich durch den Iran-Krieg deutlich erhöht
- • Stickstoffdünger ist seit Jahresbeginn um 30-40% teurer geworden
- • Bauernpräsident Rukwied fordert Aussetzung der CO2-Besteuerung auf Diesel
- • Koalitionsstreit über Entlastungsmaßnahmen zwischen SPD und Union eskaliert
- • SPD schlägt 'Energiewende-Gutschein' als Alternative zum Tankrabatt vor
Hohe Kosten belasten Landwirtschaft
Der Deutsche Bauernverband fordert angesichts stark gestiegener Preise für Diesel und Düngemittel schnelle politische Unterstützung. Bauernpräsident Joachim Rukwied warnt, dass die enormen Kosten den Betrieben die Luft abschnüren und zu einer Kettenreaktion führen könnten: Durch hohe Düngemittelpreise könnten die Erntemengen zurückgehen, was am Ende zu steigenden Lebensmittelpreisen für Verbraucher führen würde.
Konkrete Forderungen und politische Diskussionen
Rukwied fordert konkret die Aussetzung der CO2-Besteuerung beim Diesel, eine zeitweise Reduzierung der Energiesteuer und eine Preisbeobachtung für Düngemittel. Besonders Stickstoffdünger hat sich seit Jahresbeginn auf den Weltmärkten um 30 bis 40 Prozent verteuert. In der Koalition eskaliert unterdessen der Streit über Entlastungsmaßnahmen, wobei die SPD einen 'Energiewende-Gutschein' als Alternative zum Tankrabatt ins Gespräch gebracht hat.
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