Unionsspitze stützt Merz im Kanzlertausch-Gerücht
Wichtige Fakten
- • CDU/CSU-Spitzenpolitiker bekräftigen Unterstützung für Kanzler Friedrich Merz.
- • Medien berichteten über Gedankenspiele zu einem Kanzlertausch mit Hendrik Wüst.
- • Hessens CDU-Chef Boris Rhein fordert 'mehr Merz' und warnt vor Gegnerfallen.
- • Jens Spahn bezeichnet Kanzlertausch-Berichte als 'Unsinn'.
- • NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst nennt Spekulationen 'Quatsch'.
Kanzlertausch-Gerüchte zurückgewiesen
Nach Spekulationen über einen möglichen Kanzlertausch in der Union haben Spitzenpolitiker von CDU und CSU Kanzler Friedrich Merz demonstrativ den Rücken gestärkt. Medien hatten zuvor von Gedankenspielen berichtet, Merz wegen der schwierigen Koalitionslage durch einen anderen Kandidaten wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zu ersetzen.
Unterstützung aus den Ländern und Fraktion
Hessens Regierungschef Boris Rhein rief auf einem Landesparteitag zu mehr Geschlossenheit auf: „Wir brauchen nicht weniger Merz, wir brauchen mehr Merz.“ Auch Unionsfraktionschef Jens Spahn bezeichnete die Kanzlertausch-Diskussionen als „Unsinn“ und verwies auf Reformfortschritte der schwarz-roten Koalition. NRW-Ministerpräsident Wüst selbst wies die Gerüchte als „Quatsch“ zurück und versicherte Merz seine volle Unterstützung.
Europäische Rolle hervorgehoben
CSU-Europapolitiker Manfred Weber lobte Merz‘ starke Position auf EU-Ebene und forderte Geschlossenheit in schwierigen Zeiten. Am Montag ist ein Treffen von Wüst und Merz bei einer CDU-Klausur im sauerländischen Meschede geplant.
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