Zwei mutmaßliche Unterstützer der "Letzten Verteidigungswelle" festgenommen
Wichtige Fakten
- • Versuchter Mordvorwurf gegen zwei Männer in Thüringen.
- • Festnahme durch BKA und Thüringer Polizei.
- • Versuchter Brandanschlag auf Asylbewerberunterkunft im Januar 2025.
- • Gruppe will demokratisches System stürzen und Migranten angreifen.
- • Maifehlt schon früher Festnahmen; Prozess in Hamburg.
Hintergrund und Vorwürfe
Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" festnehmen lassen. Ihnen wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen. Die beiden Deutschen sollen Anfang Januar 2025 gemeinsam mit Komplizen versucht haben, eine bewohnte Asylbewerberunterkunft in Schmölln (Thüringen) in Brand zu setzen. Sie schlugen ein Fenster ein und versuchten, mit Pyrotechnik ein Feuer zu legen, was jedoch misslang.
Ermittlungen und Einstufung
Die Männer wurden am 25. und 26. Juni durch das Bundeskriminalamt und Thüringer Polizei im Landkreis Altenburger Land und in Gera festgenommen. Die Bundesanwaltschaft stuft die "Letzte Verteidigungswelle" als rechtsextreme terroristische Vereinigung ein, die durch Gewalttaten gegen Migranten und politische Gegner den Zusammenbruch des demokratischen Systems herbeiführen will. Bereits im Mai 2025 waren mehrere mutmaßliche Unterstützer festgenommen worden; der Prozess läuft vor dem Oberlandesgericht Hamburg.
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