Trump-Administration schließt führende LGBTQ+-Jugendorganisation von Suizid-Hotline aus
Wichtige Fakten
- • Die Trump-Administration beendete im Juli 2025 die 'Press 3'-Option für LGBTQ+-Jugendliche.
- • Der Kongress stellte 33 Millionen Dollar für die Wiedereinführung bereit.
- • Das Trevor Project, das die Hälfte der Anrufe abwickelte, darf nicht teilnehmen.
- • Nur aktive Netzwerkmitglieder können sich um den Betrieb bewerben.
- • Das Trevor Project sieht schwere Standards für gefährdete Gruppen gefährdet.
Streit um Spezialhotline für LGBTQ+-Jugendliche
Die US-Regierung unter Donald Trump will die spezialisierte 'Press 3'-Option der 988-Krisenhotline für LGBTQ+-Jugendliche wiederbeleben, schließt jedoch die führende Organisation Trevor Project aus. Das teilte die mit der Verwaltung von 988 beauftragte Non-Profit-Organisation Vibrant Emotional Health mit. Das 988-Programm, bekannt als '911 für psychische Notfälle', bietet spezielle Optionen für Minderheiten – darunter Veteranen. Die im Juli 2025 gestrichene LGBTQ+-Option soll aufgrund einer Kongressanweisung über 33 Millionen Dollar wieder eingeführt werden.
Rolle des Trevor Projects
Das New Yorker Trevor Project, das auf Suizidprävention bei LGBTQ+-Jugendlichen spezialisiert ist und die Hälfte der 1,6 Millionen Kontakte bewältigte, darf mangels aktueller Mitgliedschaft im Netzwerk nicht teilnehmen. Präsidentin Jaymes Black warnte, die neue Version 'könnte trans- und nicht-binäre Jugendliche vollständig ausschließen'. Die demokratische Senatorin Tammy Baldwin kritisierte die Regierung und forderte eine umfassende Wiederherstellung ohne Einschränkungen.
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