Trump als Klimaschützer wider Willen?
Wichtige Fakten
- • Erneuerbare in USA billiger als fossile Konkurrenz.
- • Trump kann Ausbau nur verzögern, nicht aufhalten.
- • Irankrieg löst hohe Ölpreise und Streben nach Unabhängigkeit aus.
- • Weltweit steigt Nachfrage nach E-Autos, Wärmepumpen und Solaranlagen.
Erneuerbare Energien trotz Trump im Aufwind
Obwohl Donald Trump den Klimawandel leugnet und den Ausbau erneuerbarer Energien in den USA behindert – unter anderem durch Zahlungen an Firmen, die auf Windparks verzichten –, wachsen Solar- und Windkraft dennoch. Der Grund: Sie sind günstiger als fossile Energieträger. Trump kann den Trend daher nur verlangsamen, nicht stoppen.
Irankrieg als unbeabsichtigter Beschleuniger der Energiewende
Den größten Schub für den Klimaschutz verdankt die Welt einem negativen Ereignis: dem Irankrieg. Die hohen Öl- und Gaspreise machen die Abhängigkeit von fossilen Energien schmerzhaft bewusst. Immer mehr Länder und Menschen setzen daher auf Elektroautos, Wärmepumpen und Solaranlagen, um ihre Unabhängigkeit zu stärken. Anders als nach früheren Energiekrisen scheint diesmal eine dauerhafte Verhaltensänderung einzusetzen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte die globale Erwärmung noch unter kritischen Kipppunkten gehalten werden – trotz Trumps Politik.
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