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Wirtschaft 25.05.2026, 03:38 Aktualisiert: 25.05.2026, 12:01

Irankrieg: Annäherung zwischen USA und Iran – Rubio sieht Einigung noch am Montag, Teheran bremst Erwartungen

Rubio sieht „ziemlich solides Angebot“ auf dem Tisch und Einigung noch am Montag.

Wichtige Fakten

  • Rubio sieht „ziemlich solides Angebot“ auf dem Tisch und Einigung noch am Montag.
  • Iran: Einigung bei vielen Punkten, aber ein Abkommen stehe nicht unmittelbar bevor.
  • Deal sieht 60-tägige Waffenruhe und Öffnung der Straße von Hormus vor.
  • Ölpreis fällt auf Zweiwochentief, Nikkei über 65.000 Punkte.
  • Trump dämpft Hoffnungen auf schnellen Abschluss: „Nicht überstürzen“.

Diplomatisches Tauziehen: Optimismus in Washington, Skepsis in Teheran

Im Ringen um eine Vereinbarung im Irankrieg zeichnen sich weiterhin Uneinigkeiten zwischen den USA und Iran ab. US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte bei einem Besuch in Neu-Delhi, dass ein „ziemlich solides Angebot“ auf dem Tisch liege, durch das die strategisch wichtige Straße von Hormus geöffnet werden solle. Er erwarte, dass der Deal noch am Montag abgeschlossen werden könnte. Aus Teheran hieß es hingegen, man habe zwar in vielen Bereichen Einvernehmen erzielt, stehe aber keineswegs kurz vor einer Unterzeichnung. Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei betonte, derzeit verhandele man nur über die Beendigung des Krieges, nicht jedoch über die Atomfrage.

Details und Hürden: Waffenruhe für 60 Tage und Nuklearfragen

Einem Bericht der „Tagesschau“ zufolge sieht die geplante Einigung eine 60-tägige Verlängerung der brüchigen Waffenruhe, die Öffnung der Meerenge von Hormus sowie einen Plan für weitere Gespräche über das iranische Atomprogramm vor. Ein westlicher Geheimdienst vermutet, dass der schwer erreichbare iranische Revolutionsführer die Verhandlungen zusätzlich erschwert. Trumps nationaler Sicherheitssprecher betonte, die US-Seeblockade irrelevanter iranischer Häfen bleibe bis zu einer förmlichen Unterzeichnung aufrechterhalten.

Auswirkungen auf Märkte und Kriegshandlungen im Libanon

Ölpreise rutschten am Montag erneut ab und notierten zeitweise unter 100 Dollar pro Barrel, befeuert von Hoffnungen auf eine rasche Waffenruhe. Am Kapitalmarkt legten die Aktienindizes, insbesondere der japanische Nikkei-Index, stark zu. Weitere Brandherde brennen im Libanon, wo Israel trotz eines formellen Waffenruhe-Abkommens Hezbollah-Ziele angreift, während Teheran einen Frieden in der Region anstrebt, der auch Israel zum Stopp seiner Vernichtungsattacken zwingt.

Republikanische Rebellion und Kritik am Deal

Innerhalb der US-Opposition hagelt es starke Kritik an den scheinbaren Zugeständnissen Trumps an Iran. Innere Sicherheitsexperten einer ganzen Reihe von Kongressabgeordneten, darunter sein enger Vertrauter Senator Graham, mahnen, dass der Iran mit dem Waffenstopp seine Vormacht in der Golfregion ausbauen und ohne Einschränkungen sein Atomprogramm fortsetzen könnte. Kip Ward, ehemaliger Kommandeur, und Charles Robinson von der veröffentlichten Studiogruppe Israel: keine US-Absicherung westlicher Partner?”

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