Trump hebt Stopp von ICE-Verkehrskontrollen nach tödlichen Schüssen auf
Wichtige Fakten
- • Trump genehmigte ICE-Verkehrskontrollen gegen Beamtenempfehlung wieder. (18 Wörter)
- • Zwei Männer in Maine und Houston erschossen. (6 Wörter)
- • Keine Beweise für Gefahr, die tödliche Gewalt rechtfertigt. (9 Wörter)
- • Senatorin Collins forderte Ende der Praxis. (6 Wörter)
- • Seit Trump-Amtsantritt 7 Tote bei Einsätzen, 53 in Haft. (13 Wörter)
ICE-Verkehrskontrollen trotz tödlicher Zwischenfälle
Präsident Donald Trump hat die umstrittenen Verkehrskontrollen der US-Einwanderungsbehörde ICE wieder genehmigt. Zuvor waren zwei Männer bei solchen Einsätzen erschossen worden, was zu einem vorübergehenden Stopp durch ranghohe Beamte führte. Trump setzte sich über diese Bedenken hinweg und bezeichnete die Kontrollen als „eines der wichtigsten Instrumente zur Verbrechensbekämpfung“. Die Kriminalität in den USA sei stark rücklaufig, so der Präsident in einem Beitrag auf Truth Social.
Details der tödlichen Vorfälle
Am 13. Juli 2026 erschoss ein ICE-Beamter in Maine einen kolumbianischen Staatsbürger mit Arbeitserlaubnis. Nur sechs Tage zuvor tötete ein Beamter in Houston einen Mexikaner. In beiden Fällen waren die Opfer nicht die eigentlichen Ziele. Das Heimatschutzministerium behauptete, der Kolumbianer sei illegal eingereist. Bislang liegen keine Belege vor, dass von den Männern eine Gefahr ausging, die den Schusswaffeneinsatz rechtfertigt. Die Vorfälle lösten Proteste und Kritik aus, darunter von der republikanischen Senatorin Susan Collins, die einen Stopp der Praktiken forderte.
Kritik an ICE-Methoden
Die ICE-Einsätze im Rahmen von Trumps strikter Abschiebepolitik sind seit Langem umstritten. Seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 kamen bei Kontrollen mindestens sieben Menschen ums Leben, und 53 starben in ICE-Haft. Die Belegschaft der Behörde hatte zuvor Bedenken geäußert und auf die Risiken der Verkehrskontrollen hingewiesen.
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