Trump-Kritik an Verbündeten und interner Widerstand im Iran-Konflikt
Wichtige Fakten
- • Joe Kent, Direktor des National Counterterrorism Center, tritt aus Protest gegen den Iran-Krieg zurück.
- • Trump kritisiert die britische Regierung scharf für mangelnde Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormus.
- • Die Straße von Hormus ist durch den Konflikt blockiert, was zu steigenden Ölpreisen führt.
- • Großbritannien und die Ukraine schließen eine neue Verteidigungspartnerschaft zur Drohnenabwehr.
Interner Widerstand und diplomatische Spannungen
Joe Kent, Direktor des US-amerikanischen National Counterterrorism Center, ist aus Protest gegen den Iran-Krieg zurückgetreten. In einem offenen Brief wirft er der Trump-Administration vor, sich von israelischem und innenpolitischem Druck zu einem unnötigen Krieg drängen lassen zu haben, da Iran keine unmittelbare Bedrohung für die USA darstelle. Das Weiße Haus wies die Vorwürfe zurück und betonte, man habe zwingende Beweise für einen geplanten iranischen Angriff gehabt.
Trump übt scharfe Kritik an Verbündeten
US-Präsident Donald Trump hat die britische Regierung unter Premierminister Keir Starmer scharf für ihre zögerliche Haltung bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er forderte die Entsendung von Kriegsschiffen, um die wichtige Ölhandelsroute wieder zu öffnen, die durch den Konflikt blockiert ist und zu steigenden Ölpreisen führt. Die britische Regierung betont, an einem kollektiven Plan mit Verbündeten zu arbeiten, lehnt aber eine voreilige militärische Verwicklung ab. Auch andere NATO-Partner wie Deutschland zeigen sich zurückhaltend.
Ukraine bleibt im Fokus der Diplomatie
Trotz der Eskalation im Nahen Osten hat der britische Premierminister Keir Starmer betont, der Fokus müsse auf der Unterstützung der Ukraine bleiben. Bei einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj in London vereinbarten beide eine neue Verteidigungspartnerschaft, die insbesondere die gemeinsame Produktion von Drohnen zur Abwehr russischer Angriffe vorsieht. Selenskyj warnte davor, dass Russland von den steigenden Ölpreisen und der Ablenkung durch den Iran-Konflikt profitieren könnte.
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