Trump muss Namen von Kennedy Center entfernen
Wichtige Fakten
- • Richter ordnete Entfernung von Trumps Namen an.
- • Kongress gab Kennedy Center den Namen; nur er kann ihn ändern.
- • Trump wollte Zentrum für zwei Jahre schließen – gerichtlich gestoppt.
- • Kennedy-Angehörige feierten Urteil als Geburtstagsgeschenk.
- • Votum des Aufsichtsrats zur Schließung war rechtswidrig.
Gericht stoppt Umbenennung und Schließung des Kennedy Centers
Ein Bundesrichter in Washington hat entschieden, dass US-Präsident Donald Trump seinen Namen vom Kennedy Center entfernen muss. Der Richter begründete dies damit, dass einst der Kongress das Zentrum nach John F. Kennedy benannt habe und daher nur der Kongress eine Namensänderung vornehmen dürfe. Zudem blockierte das Gericht die geplante zweijährige Schließung des Zentrums für Renovierungsarbeiten, da der entsprechende Aufsichtsratsbeschluss vom 16. März rechtliche Pflichten missachtet habe. Trump kündigte daraufhin an, die Verantwortung für die Kultureinrichtung an den Kongress zu übertragen und beklagte eine ungerechte Behandlung durch die Justiz.
Hintergrund des Rechtsstreits
Trump hatte das Kennedy Center nach seinem Amtsantritt unter seine Kontrolle gebracht und die Umbenennung in „Trump Kennedy Center“ durchgesetzt, was zu Protesten und Auftrittsabsagen von Künstlern führte. Eine demokratische Abgeordnete reichte Klage ein und erzielte nun einen Erfolg. Die Anordnung des Gerichts gibt der Verwaltung 14 Tage Zeit, um alle Hinweise auf Trumps Namen an der Fassade und auf der Website zu entfernen. Mitglieder der Kennedy-Familie begrüßten das Urteil am Geburtstag des ehemaligen Präsidenten als „angemessenes Geburtstagsgeschenk“.
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