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Gesundheit 03.05.2026, 11:00 Aktualisiert: 03.05.2026, 15:07

Trump-Regierung unter Beschuss wegen Impf-Fehlinformationen zu Autismus

Bericht: Gesundheitsbeamte schüren Misstrauenskrise durch Impf-Desinformation.

Wichtige Fakten

  • Bericht: Gesundheitsbeamte schüren Misstrauenskrise durch Impf-Desinformation.
  • HHS kürzte Autismusforschung um 31 Millionen Dollar.
  • FDA entfernte Warnungen vor gefährlichen Autismus-Behandlungen.
  • Kennedy: Autismus zerstöre Familien; CDC plant nationales Register.
  • Keine Korrektur der irreführenden Aussagen zu Paracetamol und Autismus.

Einem aktuellen Bericht zufolge haben hochrangige Gesundheitsbeamte der Trump-Regierung durch Fehlinformationen zu Impfstoffen und Autismus eine Vertrauenskrise ausgelöst. Der Kongress soll Kontrollanhörungen durchführen und möglicherweise Robert F. Kennedy Jr., den Minister für Gesundheitspflege und Soziale Dienste (HHS), anklagen.

Experten kritisieren, dass die Regierung verstärkt Impfstoffe mit Autismus in Verbindung bringt, insbesondere durch die Behauptung, Paracetamol (Tylenol) in der Schwangerschaft sei ursächlich. Dabei fehlt dafür jeder wissenschaftliche Beleg. Das zuständige Autismus-Komitee (IACC) wurde mit Impfgegnern und pseudowissenschaftlichen Beratern besetzt.

Der Bericht dokumentiert zahlreiche schädliche Maßnahmen: Personalkürzungen und Entlassungen, eine Reduzierung der Autismusforschung um 31 Millionen Dollar und die Entfernung von Warnhinweisen zu riskanten Autismus-Therapien von der FDA-Website. Kennedy selbst erklärte, Autismus „zerstöre Familien“, und das CDC plant ein nationales Register. Trotz wachsender Gegenbeweise hält die Regierung an ihren Positionen fest und korrigierte falsche Aussagen nicht, was weiterhin zu unnötigen Verunsicherungen führt, etwa zu Rückgängen bei der Verschreibung von Paracetamol für Schwangere.

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