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Umweltfaktoren als bedeutende Risikofaktoren für Herzinsuffizienz offiziell anerkannt
- • Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Herzinsuffizienz.
- • Etwa die Hälfte der Herzinsuffizienz-Patienten stirbt innerhalb von sechs Jahren nach der Diagnose.
- • Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm und Licht in der Nacht tragen stärker zu Herzschäden bei als viele klassische Risikofaktoren.
"Die EU hat ihre Richtlinien zur Luftqualität verschärft, allerdings müssen noch viele systemische Maßnahmen umgesetzt werden, um die Umweltbelastungen effektiv zu reduzieren. Besonders vulnerabele Gruppen sind weiterhin stark gefährdet."
Vermeidbare Krebserkrankungen: Neue globale Analyse zeigt Chancen zur Prävention
- • Fast 40 Prozent aller Krebserkrankungen weltweit sind vermeidbar.
- • Rauchen, Alkoholkonsum und Infektionen waren 2022 die häufigsten vermeidbaren Ursachen.
- • In Deutschland sind bei Frauen 30 % und bei Männern gut 39 % der Krebserkrankungen vermeidbar.
"Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, nationale und regionale Gesundheitsstrategien zu entwickeln, um vermeidbare Krebserkrankungen zu reduzieren. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen könnte die weltweite Krebslast signifikant gesenkt werden."
Leopoldina fordert umfangreiches Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Adipositas-Epidemie
- • Ein Viertel der deutschen Erwachsenen und jedes sechste Kind leiden an Adipositas.
- • Adipositas und Übergewicht verursachen in Deutschland jährliche Kosten von 113 Milliarden Euro.
- • Die Leopoldina empfiehlt staatliche Maßnahmen wie Zuckersteuer, Senkung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel und Werbeverbote für ungesunde Produkte.
"Die Leopoldina fordert eine nationale Adipositas-Präventionsinitiative, die stellenübergreifend arbeitet und Bund, Länder sowie alle relevanten Akteure einbindet. Eine gesamtgesellschaftliche Präventionsinitiative ist unerlässlich, um die Adipositas-Epidemie effektiv zu bekämpfen."
Techniker Krankenkasse fordert Maßnahmen zur Senkung der Medikamentenpreise
- • Die Techniker Krankenkasse kritisiert die hohen Medikamentenpreise in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern.
- • Eine Einsparung von bis zu 4,37 Milliarden Euro jährlich ist durch Preisanpassungen möglich.
- • Die TK schlägt vor, die Umsatzsteuer auf Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent zu senken.
"Die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten zu erheblichen Kosteneinsparungen im deutschen Gesundheitssystem führen und Patienten entlasten."