Nato-Gipfel in Ankara: Milliardenhilfen für Ukraine, aber auch Streit um Grönland und Verteidigungsausgaben
Wichtige Fakten
- • Nato-Gipfel endet mit milliardenschweren Ukraine-Hilfen (140 Mrd. Euro).
- • US-Präsident Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland, Dänemark weist zurück.
- • Trump mildert Töne zum Abschluss, lobt 'unglaubliche Liebe' im Raum.
- • Nato-Staaten kündigen Rüstungsverträge im Wert von über 50 Mrd. Dollar an.
- • Trump bietet Ukraine Lizenz zum Bau von Patriot-Raketen an.
Milliardenschwere Hilfen für die Ukraine
Der Nato-Gipfel in Ankara ist mit neuen milliardenschweren Hilfszusagen für die Ukraine zu Ende gegangen. Die Verbündeten versprachen für dieses und nächstes Jahr insgesamt 140 Milliarden Euro für Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung, darunter ein EU-Hilfspaket von 60 Milliarden Euro. US-Präsident Donald Trump, der zuvor scharf kritisiert hatte, zeigte sich zum Abschluss versöhnlich. Deutschland plant mit 11,5 Milliarden Euro die höchste Hilfe seit Kriegsbeginn.
Trumps Grönland-Drohungen und Kritik an Europa
Auftakt des Gipfels war von Trumps erneuten Ansprüchen auf Grönland überschattet. Er drohte, die USA könnten ihre Soldaten abziehen und kritisierte Europas Politik scharf. Dänemarks Regierungschefin Frederiksen wies dies zurück, Grönlands Ministerpräsident Nielsen betonte erneut, die Insel stehe nicht zum Verkauf. Nato-Generalsekretär Rutte versuchte zu beschwichtigen und bekräftigte die US-Bündnistreue.
Einigkeit und Rüstungsausbau
Trotz anfänglicher Spannungen trugen alle Staaten die Gipfelerklärung mit, die die Ukraine-Unterstützung und das Bekenntnis zu Artikel 5 bekräftigt. Die Nato-Vertreter kündigten Rüstungsverträge im Volumen von über 50 Milliarden Dollar an, um die Produktionskapazitäten zu erweitern. Trump lobte die Stimmung und erteilte der Ukraine eine Lizenz zum Bau von Patriot-Raketen, betonte aber, die USA könnten nur begrenzt aus eigenen Beständen liefern.
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