Trump bezeichnet Berichte über Iran-Deal als „Fake News“ – Diplomatie bleibt angespannt
Wichtige Fakten
- • Iran dementiert endgültige Entscheidung über Abkommen.
- • Trumps Behauptung: Israel will Atomwaffen des Iran verhindern.
- • Hesi-Bollah: Iran wird Libanon in Abkommen einschließen.
- • Pakistan begrüßt Fortschritte bei den Gesprächen.
- • Ölpreis fällt weiter auf etwa 87 Dollar pro Barrel.
Trumps Ankündigung und iranische Dements
US-Präsident Donald Trump bezeichnete iranische Medienberichte über einen bevorstehenden Deal mit den USA als „Fake News”. Auf Truth Social schrieb er: „Die Bedingungen, die der Iran durchgestochen hat, haben nichts mit dem zu tun, was schriftlich vereinbart wurde.” Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter bezeichnete ein sich abzeichnendes Abkommen als „leistungsbasiert” – der Iran erhält keine eingefrorene Vermögen, bevor er nicht seine Verpflichtungen aus dem Abkommen erfüllt hat. Der Iran hingegen dementierte über sein Außenministerium eine endgültige Entscheidung.
Israels Position und Netanjahus Vorgaben
Israel hat klargestellt, nicht Partei des aufkommenden Abkommens zwischen den USA und dem Iran zu sein. Ministerpräsident Netanjahu betonte jedoch seine volle Übereinstimmung mit Präsident Trump, den Iran an Atomwaffen zu hindern: „Israel-Iran wird keine Atomwaffen haben.” Netanjahu forderte den Abbau von Anreicherungsinfrastruktur, der Entfernung von angereichertem Material sowie Grenzen der Raketenproduktion – rote Linien für den Iran in der Vergangenheit.
Hisbollah drängt auf Einbeziehung Libanons
Hisbollah geht davon aus, dass der Iran in jedem Abkommen einen Waffenstillstand im Libanon erzwingen wird. Ein hochrangiger Hisbollah-Politiker sagte: „Wenn der Deal zustandekommt, werden wir auf die Islamische Republik bauen”. Hintergrund ist der anhaltende Krieg mit Israel, bei dem israelische Truppen offensive in Südlibanon fortgesetzt haben.
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