Trump veröffentlicht Deepfake-Video von Rosie O'Donnell: Scharfe Reaktion
Wichtige Fakten
- • Trump veröffentlicht KI-Deepfake von O'Donnell und anderen Hollywood-Kritikern.
- • O'Donnell fordert Amtsenthebung: 25. Zusatzartikel sei gedacht.
- • US-Arbeitsmarkt: 57.000 Stellen im Juni, Arbeitslosenquote 4,2 %.
- • Ehemaliger Sonderermittler Jack Smith warnt vor Angriffen auf Rechtsstaat.
- • Tucker Carlson will dritte Partei in den USA aufbauen.
Deepfake-Angriff auf Rosie O'Donnell
Präsident Donald Trump hat ein KI-generiertes Deepfake-Video veröffentlicht, in dem unter anderem die Komikerin Rosie O'Donnell fälschlicherweise vorgibt, an „Trump Derangement Syndrome“ zu leiden. O'Donnell reagierte scharf und forderte die Absetzung Trumps per 25. Verfassungszusatz: „Er ist ziemlich krank – und wird täglich schlimmer. Die 25te existiert genau dafür. Absetzen. Anklagen. Verurteilen.“ Das Video, das über einen offiziellen Account des Weißen Hauses verbreitet wurde, zeigt weitere KI-Abbilder von Hollywoodstars wie Whoopi Goldberg und Robert De Niro.
Politische Reaktionen und Proteste
Die ehemalige Sonderermittler Jack Smith äußerte sich besorgt über die Zukunft der Wahlen und warnte vor Angriffen auf die Rechtsstaatlichkeit. Ein aktiver Air-Force-Major wurde festgenommen, nachdem er vor dem Kapitol mit einem Schild „Impeach Convict Remove“ protestiert hatte. Zudem forderten konservative Kommentatoren nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Einwanderungsbeschränkungen für Schwangere – was historisch absurd wirkt, da Trumps eigene Großmutter 1905 schwanger in die USA einreiste.
Arbeitsmarkt enttäuscht
Der US-Arbeitsmarkt präsentierte sich schwächer als erwartet: Im Juni kamen nur 57.000 neue Jobs hinzu, deutlich unter den Prognosen. Die Arbeitslosenquote fiel leicht auf 4,2 Prozent. Während Beschäftigung in professionellen Dienstleistungen und Gesundheitswesen zulegte, verlor der Gastgewerbe- und Freizeitsektor Stellen.
Carlson plant dritte Partei
Der rechtsgerichtete Talkshow-Moderator Tucker Carlson kündigte an, eine dritte politische Partei aufbauen zu wollen. Er kritisierte die etablierten Parteien scharf und zeigte sich enttäuscht von Trumps Außenpolitik, insbesondere den Interventionen im Iran. Ob es sich um konkrete Pläne handelt, blieb unklar.
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