Tupac-Mord: Ex-Gangchef Duane Davis schuldig gesprochen
Wichtige Fakten
- • Duane Davis wurde des Mordes an Tupac Shakur schuldig befunden.
- • Er organisierte die Schießerei, feuerte aber nicht selbst.
- • Sein Neffe Orlando Anderson war der Schütze.
- • Belastend wirkten Davis' eigene Aussagen und sein Memoir.
- • Das Urteil fiel nach zweistündiger Beratung der Jury.
Urteil im Tupac-Mordprozess
Fast 30 Jahre nach dem Mord an US-Rapper Tupac Shakur ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis schuldig gesprochen worden. Die Jury in Las Vegas sah es als erwiesen an, dass der 63-Jährige als Drahtzieher für den tödlichen Angriff im Jahr 1996 verantwortlich ist. Davis selbst kündigte an, in Berufung zu gehen.
Rolle von Duane Davis
Davis, ehemaliger Anführer der South Side Compton Crips, soll die Vergeltungsaktion gegen Shakur organisiert haben. Er beschaffte die Waffe und war laut Anklage der „Befehlshaber vor Ort“.Sein Neffe Orlando Anderson feuerte die tödlichen Schüsse ab. Die Verurteilung basiert auf Davis' eigenen Aussagen und seinem 2019 veröffentlichten Memoir.
Hintergrund des Falls
Tupac Shakur, einer der einflussreichsten Rapper der 90er Jahre, wurde bei einer Autofahrt auf dem Las Vegas Strip erschossen. Der Fall galt jahrzehntelang als ungeklärt. Trotz zahlreicher Verschwörungstheorien blieb es die einzige Verurteilung. Externe Ermittler stehen in der Kritik, weil frühere Spuren nicht aufgegriffen wurden.
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