Ukraine: Im Krieg wächst das Verständnis für Inklusion
Wichtige Fakten
- • In Irpin eröffnete eine Tagesstätte für Kinder mit Behinderungen.
- • Kriegsverletzungen erhöhen Sichtbarkeit und Toleranz für Behinderungen.
- • Ein Gesetz von 2021 fördert Inklusion an Schulen.
- • Kinderzeitschrift Piznayko hat feste Rubrik zu Inklusion.
Fortschritte bei der Inklusion trotz Krieg
In der Ukraine rückt die Inklusion von Kindern mit Behinderungen stärker in den Fokus, auch bedingt durch den russischen Angriffskrieg. In Irpin wurde eine Tagesstätte für Kinder mit Behinderungen eröffnet, die von der Stadt finanziert und von Deutschland mitausgestattet wird. Hier erhalten 50 Kinder Betreuung und psychologische Hilfe.
Diese Krisen & Themen sind besonders relevant
Der Krieg hat das Verständnis für Behinderungen erhöht: Viele Kinder verlieren Gliedmaßen oder erleiden Traumata. Ein 2021 verabschiedetes Inklusionsgesetz fördert den gemeinsamen Unterricht. Die Kinderzeitschrift Piznayko widmet in jeder Ausgabe eine Rubrik der Inklusion, um Normalität zu schaffen. Dennoch fehlt es an Therapieplätzen, da Fachkräfte ins Ausland abwandern oder mobilisiert werden.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.