Saporischschja unter Drohnen-Terror – Putin räumt Treibstoffkrise ein
Wichtige Fakten
- • Russische Drohnenpiloten jagen gezielt Zivilisten in Saporischschja.
- • Ukrainische Drohnenangriffe reduzieren Russlands Ölverarbeitung um ein Viertel.
- • In 56 russischen Regionen gilt Treibstoffrationierung.
- • Putin gibt erstmals eine Treibstoffknappheit zu, nennt sie aber nicht kritisch.
- • Russland verstärkt Luftabwehr und repariert getroffene Raffinerien.
Terror per Drohne in Saporischschja
In der ukrainischen Stadt Saporischschja nimmt der Terror gegen die Zivilbevölkerung massiv zu. Russische Drohnenpiloten setzen billige FPV-Drohnen ein, um gezielt einzelne Menschen zu jagen – eine Taktik, die als „Menschen-Safari“ bekannt ist. Besonders betroffen sind die südlichen Bezirke, etwa 20 Kilometer von der Front entfernt. Die Drohnen werden teils per „Mutterdrohne“ in die Stadt gebracht. Die ukrainische Armee bekämpft sie mit Abfangdrohnen und Störsendern. Bewohner leiden unter ständigem Stress und psychischen Belastungen, wie Therapiesitzungen zeigen.
Russlands Treibstoffkrise durch ukrainische Angriffe
Die Ukraine hat eine 40-tägige Operation gegen russische Ölraffinerien gestartet. Die Angriffe haben die russische Ölverarbeitungskapazität um etwa ein Viertel verringert. An Tankstellen in 56 Regionen, darunter Moskau, gibt es Warteschlangen und Rationierung. Präsident Putin räumte die Probleme nun erstmals öffentlich ein – auch für die Krim, wo nur noch wenige Tage Vorräte reichen. Er versprach eine verstärkte Luftabwehr und schnellere Reparaturen.
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