Russland meldet Einnahme von Kostjantyniwka im Osten der Ukraine
Wichtige Fakten
- • Russland meldet Einnahme von Kostjantyniwka im Donbass.
- • Kiew: Todesopfer nach Angriffen in der Nacht auf Donnerstag auf 30 gestiegen.
- • Sumy: Drei Tote bei russischem Bombenangriff am 3. Juli.
- • Russland kontrolliert laut Kreml gesamte Region Luhansk.
- • Putin besucht Kommandoposten während Angriffen.
Neue Entwicklung im Osten der Ukraine
Russland hat nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine eingenommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Stadt stehe vollständig unter russischer Kontrolle. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor; der ukrainische Generalstab berichtet lediglich von schweren Kämpfen in der Region. Kostjantyniwka war seit Ende 2025 umkämpft und galt als wichtiger Stützpunkt auf dem Weg zu den letzten von Kiew kontrollierten Städten im Donbass.
Angriffe auf Kiew und Sumy
In Kiew ist die Zahl der Todesopfer nach den massiven russischen Angriffen in der Nacht auf Donnerstag auf 30 gestiegen. Aus den Trümmern zerstörter Gebäude wurden drei weitere Leichen geborgen, mehr als 90 Menschen wurden verletzt. Bürgermeister Vitali Klitschko hatte von einem der folgenschwersten Angriffe auf die Hauptstadt seit Kriegsbeginn gesprochen. Auch die nordukrainische Stadt Sumy wurde erneut getroffen – bei einem Bombenangriff auf das Zentrum kamen mindestens drei Menschen ums Leben, darunter Kinder.
Putin besucht Kommandoposten
Die Ankündigung zur Einnahme von Kostjantyniwka erfolgte zeitgleich mit einem Besuch von Präsident Wladimir Putin auf einem Kommandoposten, von dem aus der Einsatz der russischen Truppen gesteuert wird. Laut Kreml kontrollieren die russischen Streitkräfte inzwischen die gesamte Region Luhansk, eine der beiden Donbass-Regionen.
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