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Klima 23.03.2026, 04:06 Aktualisiert: 23.03.2026, 06:03

UN-Wetterorganisation warnt vor historischem Klima-Ungleichgewicht

Die letzten 11 Jahre waren die wärmsten seit 1850, mit 1,43°C über vorindustriellem Niveau.

Wichtige Fakten

  • Die letzten 11 Jahre waren die wärmsten seit 1850, mit 1,43°C über vorindustriellem Niveau.
  • Der Energieüberschuss der Erde erreichte 2025 einen Rekordwert, angetrieben durch Treibhausgase wie CO2.
  • Mehr als 90% der überschüssigen Energie erwärmt die Ozeane, was zu Meeresspiegelanstieg und Stürmen führt.
  • Die Gletscher hatten 2024/25 eines der fünf schlechtesten Jahre, während das Meereis an den Polen Rekordtiefs erreichte.
  • Ein erwarteter El Niño ab 2026 könnte die Temperaturen auf neue Rekordhöhen treiben.

Klima-Ungleichgewicht erreicht historischen Höchststand

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) warnt, dass das Klima der Erde sich stärker im Ungleichgewicht befindet als je zuvor in der aufgezeichneten Geschichte. Der planetare Energieüberschuss, angetrieben durch Treibhausgasemissionen wie Kohlendioxid, erreichte 2025 einen neuen Rekordwert. Dies führte zu einer Erwärmung der Ozeane auf nie dagewesene Temperaturen und einem beschleunigten Abschmelzen der Eiskappen.

Auswirkungen auf Extremwetter und Ökosysteme

Die Folgen sind bereits spürbar: Die letzten elf Jahre waren die wärmsten seit 1850, und 2025 lag die globale Durchschnittstemperatur etwa 1,43°C über dem vorindustriellen Niveau. Über 90% der überschüssigen Energie werden von den Ozeanen absorbiert, was zu stärkeren Stürmen, Meeresspiegelanstieg und Schäden an marinen Ökosystemen beiträgt. Gletscher und polares Meereis verzeichnen Rekordverluste.

Zukunftsszenarien und politische Reaktionen

UN-Generalsekretär António Guterres fordert eine rasche Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien, um Klima- und Energiesicherheit zu gewährleisten. Wissenschaftler erwarten, dass ein bevorstehender El Niño ab 2026 die Temperaturen weiter in die Höhe treiben könnte, was neue Hitzerekorde zur Folge hätte. Die WMO betont, dass menschliche Aktivitäten das natürliche Gleichgewicht nachhaltig stören, mit langfristigen Konsequenzen für kommende Generationen.

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