Ungarn vor Parlamentswahl: Orban unter Druck, Ukraine im Fokus
Wichtige Fakten
- • Wahl am 12. April: Orban (Fidesz) liegt in Umfragen hinter Oppositionsführer Peter Magyar.
- • Großdemonstrationen in Budapest: Zehntausende bei 'Friedensmarsch' und 'Nationalem Marsch'.
- • Ukraine-Konflikt: Orban blockiert EU-Darlehen und Sanktionen gegen Russland.
- • Wahlkampf: Orban wirft Magyar vor, Ungarn in Krieg zu ziehen; Magyar beschuldigt Orban der Veruntreuung.
Wahlkampf und Demonstrationen
Vier Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn am 12. April fanden in Budapest Großdemonstrationen statt. Zehntausende Anhänger von Ministerpräsident Viktor Orban versammelten sich zum 'Friedensmarsch', während Oppositionsführer Peter Magyar zum 'Nationalen Marsch' aufrief, mit Erwartungen von über 100.000 Teilnehmern. Orban, der seit 2010 regiert, steht unter Druck, da seine Fidesz-Partei in Umfragen hinter Magyars Partei liegt.
Politische Auseinandersetzungen und Ukraine-Konflikt
Der Wahlkampf wird von verbalen Angriffen dominiert: Orban beschuldigt Magyar, eine 'Marionette' Brüssels und des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu sein, während Magyar Orban vorwirft, sich mit russischer Hilfe an der Macht zu halten und Milliarden veruntreut zu haben. Die Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine sind angespannt, insbesondere nach einer Pipeline-Beschädigung im Januar, die Öllieferungen beeinträchtigte. Orban blockiert derzeit ein EU-Darlehen für die Ukraine und neue Sanktionen gegen Russland.
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