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Wirtschaft 10.06.2026, 13:11 Aktualisiert: 10.06.2026, 18:02

UniCredit erhält weitere Commerzbank-Aktien angedient

UniCredit errechnet nun 37,68% Commerzbank-Anteil.

Wichtige Fakten

  • UniCredit errechnet nun 37,68% Commerzbank-Anteil.
  • Angebot läuft noch bis 16. Juni, Verlängerung möglich.
  • Commerzbank kritisiert Andienungen als nicht unabhängig.
  • Bund hält noch 12% Commerzbank-Aktien aus Finanzkrise.
  • Commerzbank will eigenständig bleiben, wehrt sich gegen Übernahme.

UniCredit baut Commerzbank-Beteiligung aus

Die italienische Großbank UniCredit hat im Zuge ihres Übernahmeangebots für die Commerzbank weitere Aktien angedient bekommen. Rechnerisch steigt ihr Anteil damit auf 37,68 Prozent, nachdem sie zuvor 26,77 Prozent hielt. Zudem verfügt UniCredit über Finanzinstrumente, um auf weitere Aktien zuzugreifen. Das freiwillige Übernahmeangebot wurde Anfang Mai vorgelegt und läuft bis zum 16. Juni. Es sieht für jede Commerzbank-Aktie 0,485 UniCredit-Anteile vor – ein Tausch, der unter dem aktuellen Börsenkurs liegt.

Widerstand der Commerzbank und Rolle des Bundes

Das Management der Commerzbank lehnt eine Übernahme ab und hat die Finanzaufsicht Bafin eingeschaltet. Es kritisiert, dass die meisten angedienten Aktien von Banken und mit UniCredit verbundenen Parteien stammen, nicht von unabhängigen Investoren. UniCredit weist die Vorwürfe zurück. Die Bundesregierung hält noch gut 12 Prozent an der Commerzbank aus der Zeit der Finanzkrise und plant, diese Beteiligung abzubauen.

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