Unwetter in Südkorea und Philippinen: Tote und Evakuierungen nach Überschwemmungen
Wichtige Fakten
- • Ein Toter und vier Verletzte in Südkorea durch Erdrutsch.
- • 390 Menschen evakuiert, 3.580 Haushalte ohne Strom.
- • Philippinen: 23 Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche.
- • 10 Tote bei Erdrutsch in Baguio am 9. August.
Südkorea: Rekordregen löst Erdrutsch aus
In Südkorea hat ein heftiger Regensturm den Süden des Landes getroffen. In Geoje starb eine Person bei einem Erdrutsch, der ein Apartmentgebäude traf. Vier weitere wurden verletzt. In der Region fielen bis zu 912 Millimeter Regen binnen zwei Tagen – so viel wie sonst in einem ganzen Sommer.
Behörden rufen zu Vorsicht auf
Die Regierung ordnete Evakuierungen an. Insgesamt mussten etwa 390 Menschen ihre Häuser verlassen. Rund 3.580 Haushalte waren ohne Strom. Zwölf Schulen und Kindergärten mussten schließen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben.
Philippinen: Überflutungen in Manila und Norden
Auch die Philippinen kämpfen mit heftigen Regenfällen. In Manila wurden Straßen überflutet, die Arbeit wurde suspendiert. Schulen stellten auf Online-Unterricht um. In den nördlichen Provinzen gab es mindestens 23 Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche.
Verheerender Erdrutsch in Baguio
Besonders schlimm war ein Erdrutsch in Baguio am 9. August, bei dem zehn Menschen ums Leben kamen, darunter auch Kinder.
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