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Wetter 30.05.2026, 01:53 Aktualisiert: 30.05.2026, 06:00

Unwetterfront über Westdeutschland: Hunderte Einsätze in NRW und Niedersachsen

In NRW und Niedersachsen hunderte Feuerwehreinsätze durch Gewitter.

Wichtige Fakten

  • In NRW und Niedersachsen hunderte Feuerwehreinsätze durch Gewitter.
  • Kreis Steinfurt besonders betroffen mit rund 800 Einsätzen.
  • Auto in Rheine steckt in Unterführung fest, Insassen gerettet.
  • Veranstaltungen in Münster und Hannover unterbrochen.
  • ICE-Strecken und Nordwestbahn von Verspätungen betroffen.

Unwetterfront über Westdeutschland

Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und unterbrochene Veranstaltungen: Gewitter und Starkregen haben vor allem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen für viele Einsätze bei Rettungskräften gesorgt. Nach der Hitze der letzten Tage zog eine Unwetterfront über Teile Westdeutschlands hinweg. Allein in NRW lösten Regen und Gewitter hunderte Feuerwehrreinsätze aus.

Besonders betroffen: Kreis Steinfurt

Besonders stark betroffen war der Kreis Steinfurt mit rund 800 Einsätzen – meist wegen überfluteter Keller und umgestürzter Bäume. In Rheine blieb unter anderem ein Auto in einer Unterführung stecken, die Insassen wurden gerettet. Auch in großen Teilen Niedersachsens galt bis Mitternacht eine Warnung vor starken Gewittern. Im Südwesten stürzten Bäume auf Straßen wie die A1 und A30.

Auswirkungen auf Veranstaltungen und Verkehr

Einige Veranstaltungen wurden vorsorglich abgebrochen oder unterbrochen, etwa ein Open-Air-Konzert in Münster und das NDR 2 Plaza Festival in Hannover. Zwei Ruderer wurden aus dem Fluss Werse gerettet. Meldungen über Verletzte gibt es nicht. Am Hamburg Airport kam es durch das Unwetter zu Verzögerungen, und auf mehreren ICE-Strecken – etwa zwischen Hamm und Hannover – sind bis Samstag Beeinträchtigungen möglich.

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