US-Energieblockade gegen Kuba: Demokratische Abgeordnete fordern Ende der Sanktionen
Wichtige Fakten
- • US-Demokraten Jayapal und Jackson besuchten Kuba und forderten Ende der Energieblockade.
- • Kuba leidet unter akuten Treibstoffknappheit mit Stromausfällen und Transportproblemen.
- • Russischer Öltanker lieferte 700.000 Barrel Rohöl nach Kuba Ende März.
- • Hochrangige Gespräche zwischen USA und Kuba laufen unter Leitung von Marco Rubio.
- • Donald Trump signalisierte potenzielle 'freundliche Übernahme' Kubas.
Besuch und Kritik
Die US-Demokraten Pramila Jayapal und Jonathan Jackson besuchten Kuba und trafen sich mit Präsident Miguel Díaz-Canel und Außenminister Bruno Rodríguez. Sie kritisierten die US-Energieblockade als 'grausame kollektive Bestrafung' und forderten deren sofortige Beendigung. Díaz-Canel betonte die Bereitschaft zu einem ernsthaften bilateralen Dialog.
Auswirkungen der Blockade
Die Blockade führte zu akuter Treibstoffknappheit mit nationalen Stromausfällen, Benzinmangel, Rationierung, eingeschränktem öffentlichen Verkehr und reduzierten Arbeitszeiten. Krankenhäuser und Operationen wurden beeinträchtigt, Flüge ausgesetzt. Ein russischer Öltanker lieferte Ende März 700.000 Barrel Rohöl, was den Dieselbedarf für etwa neun bis zehn Tage deckt.
Politische Entwicklungen
Hochrangige Gespräche zwischen den USA und Kuba laufen unter Leitung von US-Außenminister Marco Rubio. Donald Trump signalisierte eine mögliche 'freundliche Übernahme' Kubas. Jayapal und Jackson sehen in kubanischen Reformen wie Investitionsmöglichkeiten für Exilkubaner und Begnadigungen von Gefangenen eine Chance für Verhandlungen.
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