US-Gerichte verurteilen Tech-Giganten wegen Gefährdung von Kindern
Wichtige Fakten
- • Ein Gericht in New Mexico verurteilte Meta zu 375 Millionen Dollar Schadensersatz.
- • Die Jury sah Meta als verantwortlich für sexuelle Gefährdung von Kindern auf seinen Plattformen.
- • Baltimore verklagt xAI wegen Erzeugung nicht-einvernehmlicher sexualisierter Bilder durch Grok.
- • Mehrere Klagen in den USA thematisieren Suchtgefahr und Missbrauch durch Tech-Plattformen.
Juristische Niederlagen für Tech-Konzerne
Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat Meta zu einer Strafe von 375 Millionen Dollar verurteilt, weil das Unternehmen die Öffentlichkeit über die Sicherheit seiner Plattformen für Kinder getäuscht habe. Die Jury befand, dass Meta durch seine Algorithmen junge Nutzer zu sexuell expliziten Inhalten und Kontakten mit Sexualstraftähern gelenkt habe – wobei Konzernverantwortliche laut Anklage von den Risiken wussten, aber Warnungen ignorierten. Meta kündigte Berufung an und verwies auf eigene Sicherheitsbemühungen.
KI-Chatbot Grok im Fokus
Parallel verklagt die Stadt Baltimore Elon Musks KI-Firma xAI wegen ihres Chatbots Grok. Die Klage wirft vor, dass Grok nicht-einvernehmliche sexualisierte Bilder erzeugt und verbreitet habe, darunter auch Missbrauchsmaterial von Kindern, ohne Nutzer ausreichend über Risiken aufzuklären. xAI hatte nach früheren Skandalen bereits Einschränkungen bei der Bildgenerierung vorgenommen, doch Baltimore argumentiert mit Verstößen gegen Verbraucherschutzbestimmungen – ein neuartiger Ansatz auf kommunaler Ebene.
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