DAX fällt zurück: Iran-Konflikt und steigende Ölpreise belasten
Wichtige Fakten
- • DAX rutscht zeitweise um 0,3% auf 24.274 Punkte ab.
- • Brent-Ölpreis steigt über 104,47 Dollar je Barrel.
- • Trump bezeichnet iranischen Friedensvorschlag als inakzeptabel.
- • Trumps China-Besuch soll diplomatischen Prozess voranbringen.
DAX gibt nach – Konflikt im Nahen Osten belastet
Der deutsche Leitindex DAX ist zum Wochenstart unter Druck geraten und notiert im frühen Handel rund 0,3 Prozent tiefer bei 24.274 Punkten. Auslöser ist die erneute Zurückweisung des iranischen Friedensvorschlags durch US-Präsident Trump am Sonntag. Laut Portfolio-Manager Thomas Altmann hatten die Märkte einen schnellen Frieden bereits eingepreist, der nun wieder korrigiert wird.
Ölpreise steigen weiter – Seeblockade bleibt Schlüsselfaktor
Die Anspannung am Ölmarkt hält an: Brent-Rohöl verteuert sich infolge der Trump-Äußerungen weiter auf aktuell 104,47 Dollar je Barrel angesichts der fortgesetzten Blockade der Straße von Hormus. Der Helaba zufolge verunsichert die fehlende Lösung insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Seeblockade die Anleger stark. Chefvolkswirt Bruce Kasman von JP Morgan betont, dass das Risiko stärkerer Preisbewegungen mit jeder Woche der Schließung wächst.
Bilanzsaison und diplomatische Initiativen als Hoffnungsträger
In dieser Woche könnten die Geschäftsberichte von DAX-Konzernen wie Bayer, Telekom und Allianz Impulse setzen. Unterdessen hoffen Investoren auf positive Signale vom Staatsbesuch Trumps in China ab Mittwoch, der Bewegung in den festgefahrenen diplomatischen Prozess bringen und vor allem die exportintensiven US-Zölle entschärfen soll, so die Analyse von Chefstratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.
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