US-Militär tötet drei mutmaßliche Drogenhändler im Pazifik
Wichtige Fakten
- • US-Militär tötete drei Menschen im östlichen Pazifik.
- • Opfer von US Southern Command als ‚Narco-Terroristen‘ bezeichnet.
- • Anschlag erfolgt ohne öffentliche Beweise für Drogenschmuggel.
- • 190 Tote bei ähnlichen Einsätzen seit September 2025.
- • Human Rights Watch und Amnesty kritisieren extrajudizielle Tötungen.
Hintergrund des Angriffs
Das US-Militär hat am Dienstag einen Schlag gegen ein Boot im östlichen Pazifik durchgeführt und dabei drei Menschen getötet. Das US Southern Command beschrieb die Getöteten in einem Social-Media-Beitrag als männliche „Narco-Terroristen“, ohne dafür Belege zu liefern. Die Behörde behauptete, das Boot sei auf bekannten Drogenschmuggelrouten unterwegs gewesen und an Drogenhandelsoperationen beteiligt gewesen.
Kritik und rechtliche Bedenken
Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International verurteilen die Operationen als „unrechtmäßige außergerichtliche Tötungen“. Die American Civil Liberties Union bezeichnet die Behauptungen der Trump-Regierung als „unbegründet und ängstigend“. Seit September wurden mehr als 190 Menschen bei solchen Einsätzen getötet, ohne dass die Regierung stichhaltige Beweise für eine tatsächliche Beteiligung der Opfer am Drogenhandel vorgelegt hat.
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