USA-Aktien: Risiko durch schwachen Dollar und KI-Abhängigkeit
Wichtige Fakten
- • US-Aktienanteil im MSCI World beträgt 72 Prozent.
- • Dollar verlor seit Trumps Amtsantritt über elf Prozent zum Euro.
- • UBS-Umfrage: fast Hälfte der Family Offices sieht sich übergewichtet in Dollar.
- • Klumpenrisiko durch Fokus auf USA, Dollar, Tech und KI.
- • US-Staatsdefizit steigt auf rund zwei Billionen Dollar 2026.
Hohe USA-Gewichtung im Weltindex
Viele Anleger unterschätzen, wie stark ihr Depot in den USA investiert ist. Der MSCI World Index enthält rund 72 Prozent US-Aktien, was eine massive Übergewichtung darstellt. Diese Konzentration birgt Risiken, insbesondere wegen des schwachen Dollars, der die Renditen in Euro schmälert.
Schwacher Dollar und steigende Verschuldung
Seit Trumps Amtsantritt verlor der Dollar über elf Prozent zum Euro. Gleichzeitig treiben hohe US-Schulden und Haushaltsdefizite die Unsicherheit. Der schwache Dollar wird von Trump bewusst gefördert, um US-Exporte zu stärken, was jedoch ausländische Anleger belastet.
Klumpenrisiko und Diversifikation
Neben dem Währungsrisiko konzentriert sich die US-Börse stark auf Technologie und Künstliche Intelligenz. Experten raten daher zur Diversifizierung über Regionen und Anlageklassen, etwa durch ETFs mit Schwellenländern oder Beimischung von Gold. Entscheidend ist, den tatsächlichen USA-Anteil im Depot zu kennen.
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