USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Díaz-Canel und Castro-Familie
Wichtige Fakten
- • USA frieren Vermögenswerte von Díaz-Canel und Familie ein.
- • Auch Ex-Präsident Raúl Castros Sohn und Enkel betroffen.
- • Trump will wirtschaftlichen und politischen Wandel erzwingen.
- • Marco Rubio droht Dritten mit Sanktionen.
Sanktionen gegen Kubas Führung
Die US-Regierung hat Anfang Juni 2026 Wirtschaftssanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel, seine Familie und mehrere Behörden verhängt. Die Maßnahmen erlauben das Einfrieren von Vermögenswerten und verbieten Geschäftsbeziehungen mit den Betroffenen. Auch der Sohn und ein Enkel des früheren Präsidenten Raúl Castro wurden sanktioniert.
US-Druck auf Kuba verschärft sich
Präsident Trump erhöht damit den Druck auf die sozialistische Regierung Kubas, die unter einer schweren Wirtschaftskrise mit Stromausfällen und Versorgungsproblemen leidet. Außenminister Marco Rubio erklärte, man gehe gegen Netzwerke vor, die Kubas „subversive Operationen“ ermöglichten. Jeder, der den sanktionierten Organisationen Dienste leiste, riskiere selbst Sanktionen.
Historisch angespannte Beziehungen
Die USA unterhalten seit Jahrzehnten ein Embargo gegen Kuba. Trump hatte zuletzt eine mögliche „Übernahme“ des Inselstaats ins Spiel gebracht und will mit einer Ölblockade einen Regimewechsel erzwingen. Kuba solle zu einem „gut regierten Land“ werden, so Trump.
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