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Politik 14.08.2026, 06:12 Aktualisiert: 14.08.2026, 08:01

USA erheben neue Drohnenzölle: Handelsstreit mit China verschärft sich

Die USA verhängen Zölle bis zu 100 % auf Drohnen.

Wichtige Fakten

  • Die USA verhängen Zölle bis zu 100 % auf Drohnen.
  • Die Maßnahme betrifft vor allem China und gilt ab September.
  • Verbindete Staaten erhalten niedrigere Zollsätze.
  • Die USA werfen China vor, Zölle via Transshipment zu umgehen.
  • Das Treffen Trump-Xi im September rückt näher.

Hintergrund der neuen Zölle

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat neue Zölle von bis zu 100 Prozent auf Drohnen und deren Bestandteile verhängt. Betroffen sind insbesondere leistungsstarke Modelle (über 25 kg Startgewicht) sowie Drohnen mit Wärmebildkameras. Für kleinere Drohen gilt ein Zollsatz von 25 Prozent. Washington begründet den Schritt mit dem Ziel, die heimische Produktion zu stärken und die Abhängigkeit von Importen, vor allem aus China, zu reduzieren. Dieser Protektionismus dürfte den Handelskonflikt weiter verschärfen. 3. Für zahlreiche Verbündete gelten Ausnahmen: So beträgt der Zoll für die EU, Japan, Südkorea, die Schweiz, Taiwan und Liechtenstein 15 Prozent. Großbritannien wird mit 10 Prozent belastet.

Auswirkungen auf den Handel mit China

Dieser Alleingang der USA wird als Reaktion auf langjährige Praktiken gesehen, bei denen Peking Handelsbeschränkungen umgeht. Das Weiße Haus wirft China vor, systematisch Schmuggel über Zwischenhäfen zu betreiben, um US-Zölle zu umgehen, und bezeichnet dies als „Betrug in Papierform“. Die neuen Abgaben treffen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem sich die beiden Staatsoberhäupter Donald Trump und Xi Jinping für ein Treffen im September angekündigt haben. 4. Bereits veröffentlichte Untersuchungen zeigen, dass allein die Transshipment-Methoden über mehrere Drittländer – darunter Kanada, Indien, Mexiko, Japan und Südkorea – Zollumsätze der ersten Tarifrunde hobeln konnten. Dies hat nach Aussage des Handelsberaters des Weißen Hauses, Peter Navarro, die US-Wirtschaft massiv geschädigt und tausende Arbeitsplätze gekostet. Chinesische Behörden betonen dagegen, dass „Handelskriege keine Gewinner hätten“ und lehnen strikte Kopierverfahren der USA zur Steuerumgehung ab.

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