USA fordern Einreisebeschränkungen in Europa wegen Ebola
Wichtige Fakten
- • USA fordern Europäer zu Einreisebeschränkungen aus Zentralafrika auf.
- • Fast 600 bestätigte Ebola-Fälle in DR Kongo, 115 Tote.
- • Bundibugyo-Variante hat keinen zugelassenen Impfstoff.
- • US-Außenminister Rubio beriet mit EU-Kommissionschefin von der Leyen.
- • Ziel ist Verhinderung einer Ausbreitung bei der Fußball-WM.
USA drängen auf Einreisebeschränkungen in Europa
Aufgrund des schweren Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo, das fast 600 bestätigte Fälle und 115 Todesfälle aufweist, fordern die USA auch europäische Staaten zu verschärften Einreisebeschränkungen aus den betroffenen Ländern auf. Eine diplomatische Note wurde Anfang Juni übermittelt, und US-Außenminister Marco Rubio telefonierte mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Fußball-WM als Auslöser
Die Forderung zielt darauf ab, eine Ausbreitung des Ebola-Virus während der am Donnerstag beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft zu verhindern. Die USA hatten bereits ein Einreiseverbot für Personen aus der DR Kongo, Uganda und dem Südsudan verhängt.
Bundibugyo-Stamm und fehlender Impfstoff
Besonders besorgniserregend ist der Ausbruch der Bundibugyo-Variante, für die es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff oder spezifische Medikamente gibt. Die WHO hatte Mitte Mai einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
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