USA starten 'Project Freedom' in der Straße von Hormus – Iran droht mit Angriffen
Wichtige Fakten
- • USA beginnen Eskorte festsitzender Schiffe in der Straße von Hormus.
- • Iran droht, jede ausländische Streitkraft in der Meerenge anzugreifen.
- • US-Zerstörer durchfahren die Meerenge; zwei Handelsschiffe passieren erfolgreich.
- • Südkoreanisches Frachtschiff HMM Namu erleidet Explosion und Feuer im Maschinenraum.
- • Iranische Marine feuert Warnschüsse ab; US Central Command dementiert Treffer auf Kriegsschiff.
USA beginnen Operation 'Project Freedom'
US-Präsident Donald Trump hat den Beginn der Operation „Project Freedom“ angekündigt. Dabei sollen festsitzende Schiffe aus der Straße von Hormus eskortiert werden. Nach Angaben des US Central Command (Centcom) durchquerten am Montag zwei US-Zerstörer die Meerenge und zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe passierten erfolgreich. Die USA setzen Zerstörer, über 100 Flugzeuge, Drohnen und 15.000 Soldaten ein.
Iran warnt und reagiert mit Militäraktionen
Der Iran reagiert scharf: Generalmajor Ali Abdollahi drohte, jede ausländische Streitkraft werde angegriffen, die sich der Meerenge nähere. Die iranische Marine habe Warnschüsse abgefeuert und Marschflugkörper sowie Drohnen als Warnung um US-Schiffe herum abgeschossen. Teheran betrachtet die US-Aktion als Verstoß gegen die Waffenruhe.
Zwischenfälle und internationale Reaktionen
Ein südkoreanisches Frachtschiff, die HMM Namu, erlitt eine Explosion und einen Brand im Maschinenraum. Die 24-köpfige Besatzung blieb unverletzt. Die VAE verurteilten einen Drohnenangriff auf einen Adnoc-Tanker als „Akt der Piraterie“ und meldeten den Abfang dreier iranischer Raketen über Hoheitsgewässern. Frankreichs Präsident Macron plädierte für eine koordinierte Lösung zwischen USA und Iran.
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