Iran-Krieg: Eskalation der Kämpfe und innenpolitische Risse in den USA
Wichtige Fakten
- • Der Krieg gegen Iran dauert zwei Wochen an, mit neuen israelischen Luftangriffen auf Teheran.
- • In der MAGA-Bewegung zeigen sich erste Risse, trotz hoher Zustimmung unter Republikanern.
- • Russland profitiert von gestiegenen Ölpreisen und inszeniert sich als verlässlicher Energielieferant.
- • 84 iranische Seeleute wurden bei einem US-U-Boot-Angriff im Indischen Ozean getötet.
- • Die USA erlauben vorübergehend für 30 Tage den Kauf von russischem Öl.
Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen
Zwei Wochen nach Beginn des US-israelischen Krieges gegen Iran dauern die gegenseitigen Angriffe unvermindert an. Die israelische Armee startete am 13. März 2026 eine neue Welle von Luftangriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran, wobei Infrastruktur des Regimes ins Visier genommen wurde. Laut Berichten wurden mehrere heftige Explosionen verzeichnet, und schwarze Rauchwolken stiegen über der Stadt auf. Parallel griff Israel auch mutmaßliche Hisbollah-Ziele im Libanon an, wobei nach libanesischen Angaben mehr als 20 Menschen getötet wurden, darunter fünf Kinder. Iran reagierte mit Drohnenangriffen auf Oman und Saudi-Arabien, bei denen in Oman zwei Menschen starben.
Innenpolitische Spannungen in den USA
Unter Anhängern der Republikaner ist die Zustimmung zum Iran-Krieg mit fast 80 Prozent hoch, doch in der MAGA-Bewegung zeigen sich erste Risse. Prominente Stimmen wie Marjorie Taylor Greene, Megyn Kelly, Steve Bannon und Joe Rogan kritisieren den Kriegskurs von Präsident Donald Trump, betonen die steigenden Benzinpreise und die fehlende überzeugende Begründung für den Einsatz. Die ersten sechs Kriegstage kosteten das US-Militär mehr als elf Milliarden Dollar, während die Lebenshaltungskosten für viele Amerikaner steigen. Politikberaterin Rina Shah warnt vor einer weiteren Spaltung der Republikanischen Partei, besonders mit Blick auf die Zwischenwahlen im November.
Russlands Profite und internationale Auswirkungen
Russland profitiert wirtschaftlich vom Iran-Krieg, da der Ölpreis seit Beginn der Auseinandersetzungen um etwa 30 Prozent gestiegen ist. Kremlchef Wladimir Putin inszeniert sein Land als verlässlichen Energielieferanten für Staaten wie China und Indien und bietet auch Europa Kooperation an. Die USA haben vorübergehend für 30 Tage den Kauf von russischem Öl erlaubt, das sich bereits auf Schiffen befindet, um die Märkte zu stabilisieren. Putin nutzt die Situation zudem, um Friedensgespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zu verzögern und sein internationales Ansehen zu stärken.
Weitere militärische Entwicklungen und Verluste
Die USA meldeten den Absturz eines US-Tankflugzeugs im Irak, bei dem vier Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Die von Iran unterstützte Milizengruppe Islamischer Widerstand im Irak beansprucht die Abschreibung für sich, während die US-Armee feindlichen Beschuss ausschließt. Zudem wurden 84 iranische Seeleute getötet, als ein US-U-Boot das Kriegsschiff Iris Dena im Indischen Ozean versenkte. Iran kündigte Vergeltung an, und der Konflikt weitet sich geografisch aus. Präsident Trump drohte weiterhin mit der vollständigen Zerstörung des iranischen Regimes, betonte aber auch, der Krieg könne bald enden.
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