Historischer Verhandlungsauftakt in der Schweiz: USA und Iran ringen um Frieden
Wichtige Fakten
- • Verhandlungen in der Schweiz über endgültiges Friedensabkommen begonnen.
- • Iran sperrt Straße von Hormus erneut, US-Militär widerspricht.
- • Trump droht mit Maut bei Scheitern, Iran mit Blockade.
- • Hisbollah und Israel liefern sich trotz Waffenruhe weiter Kämpfe.
- • Vance berichtet von "großen Fortschritten" bereits in ersten Gesprächsstunden.
Auftakt der Verhandlungen in der Schweiz
Hochrangige Vertreter der USA und des Iran haben heute im Luxusresort Bürgenstock in direkte Gespräche über ein endgültiges Friedensabkommen begonnen. US-Vizepräsident Vance sprach in der ersten Pressekonferenz von einem "historischen" Treffen bereits seien große Fortschritte erzielt worden. Die iranische Seite verlangte zuvor die vollständige Einhaltung der geschlossenen Rahmenbedingungen, einschließlich eines Endes der militärischen Aktionen an allen Fronten.
Sperrung der Straße von Hormus bleibt kontrovers
Der Auftakt wurde durch die erneute Ankündigung der Sperrung der Straße von Hormus durch das iranische Militär überschattet. US-Präsident Trump drohte seinerseits mit einer Maut für die Region und versprach gleichzeitig: während der 60-tägigen Verhandlungen gelte keine Abgabe. Schiffsverkehr könnte jedoch, nach britischen Tracking-Daten von MarineTraffic, vorerst ungehindert passieren. Der Showdown um die wichtige Seestraße entwickelt sich zum Prüfstein für die Ernsthaftigkeit des Friedensprozesses.
Fortwährende Kämpfe im Libanon
Die Kameradschaftlichen Konflikte zwischen Israel und der Hisbollah überschatten die wichtigste Iran-Gespräche. Allein gestern tötete Israel Medienberichten zufolge bei neuerlichen Angriffen sieben Menschen im Libanon. Die israelische Armee erklärte sich zu defensiven Aktionen innerhalb der sogenannten Sicherheitssektor geschlüpft. Das Beharren Teherans auf einen vollständigen israelischen Rückzug und Jerusalems Weigerung sind die bisher unüberbrückbaren Differenzen.
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