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International 19.04.2026, 12:00

USA verlängern Ölsanktions-Ausnahme für Russland – Ukraine protestiert scharf

USA verlängern Ausnahmeregelung für russisches Ölverkäufe bis 16. Mai 2024.

Wichtige Fakten

  • USA verlängern Ausnahmeregelung für russisches Ölverkäufe bis 16. Mai 2024.
  • Ukrainischer Präsident Zelensky kritisiert Entscheidung als Kriegsfinanzierung.
  • Russland nutzt 'Schattenflotte' von über 110 Tankern zur Sanktionsumgehung.
  • Iran-Konflikt verschärft Energiekrise durch Schließung der Straße von Hormuz.
  • Krieg in Ukraine erreicht Patt – Russland kontrolliert 20% des Territoriums.

US-Entscheidung zur Sanktionslockerung

Die USA haben die Ausnahmeregelung für russische Ölverkäufe bis zum 16. Mai 2024 verlängert, was es Ländern erlaubt, bereits auf Schiffen geladenes russisches Öl zu kaufen. Die US-Regierung begründet dies mit der Notwendigkeit, die durch den Iran-Konflikt verschärfte Energieknappheit zu mildern. Der Iran hatte als Vergeltung für US-israelische Angriffe die strategisch wichtige Straße von Hormuz nahezu geschlossen, durch die etwa 20% des weltweiten Öls transportiert werden.

Ukrainische Kritik und Kriegslage

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die US-Entscheidung scharf und betonte, dass 'jeder Dollar für russisches Öl Geld für den Krieg' sei. Er verwies auf Russlands 'Schattenflotte' von über 110 Tankern mit verschleierter Eigentümerschaft, die Sanktionen umgehen soll. Laut Selenskyj könnten Verkäufe aus dieser Flotte Moskau etwa 10 Milliarden Dollar einbringen. Der Krieg hat sich derweil zu einem Patt entwickelt, wobei Russland etwa 20% des ukrainischen Territoriums kontrolliert.

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