USA verschärfen Sanktionen gegen Iran: 'Wirtschaftlicher D-Day' angekündigt
Wichtige Fakten
- • US-Finanzminister kündigt 'wirtschaftlichen D-Day' gegen Iran an.
- • Sanktionen betreffen fünf Sektoren, fast 60 Einrichtungen und Schiffe.
- • China lehnt Sanktionen als illegal ab und will eigene Interessen schützen.
- • Experten zweifeln an Wirksamkeit, da China 90% des iranischen Öls kauft.
- • Iran droht mit Schließung der Straße von Hormus für Öltransporte.
Ankündigung neuer Sanktionen
Die USA haben ein umfassendes Sanktionspaket gegen den Iran angekündigt. Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Maßnahmen als "wirtschaftlichen D-Day" und die "größte Finanzoffensive aller Zeiten" gegen das Land. Ziel ist es, den Iran vollständig von der globalen Wirtschaft zu isolieren und alle Einnahmequellen zu blockieren, insbesondere im Ölsektor.
Internationale Reaktionen
Der Iran zeigte sich vorbereitet: Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh erklärte, Teheran habe einen Zwei-Jahres-Plan, um die Sanktionen zu bewältigen, und verwies auf die Unterstützung durch China und Russland. Peking lehnte die Sanktionen als "illegale einseitige Maßnahmen" ab. Die Vereinigten Arabischen Emirate kündigten an, alle Finanztransaktionen mit dem Iran zu stoppen, während Ökonomen die Wirksamkeit anzweifeln, da 90% des iranischen Öls nach China fließen.
Auswirkungen auf Öl und Finanzmärkte
Die Sanktionen erhöhen die Spannungen in der Region. Der Iran drohte, die Ölausfuhren zu stoppen und die Straße von Hormus zu sperren, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird. Die Ölpreise reagierten bereits: Brent-Rohöl lag bei über 92 Dollar pro Barrel. Auch die US-Bürger spüren die wirtschaftlichen Folgen: Die Benzinpreise überschritten vier Dollar pro Gallone, und die Zustimmung der Amerikaner zum Iran-Krieg sinkt auf einen Tiefstand.
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