Venezuela: Sicherheitsbeamter nach acht Tagen unter Trümmern gerettet
Wichtige Fakten
- • Hernán Alberto Gil Flores war acht Tage unter Trümmern eingeschlossen.
- • Die beiden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 forderten fast 2200 Todesopfer.
- • Internationale Rettungsteams aus Costa Rica, Chile, USA und Portugal halfen.
Rettung aus Trümmern
In Venezuela ist ein 43-jähriger Sicherheitsbeamter nach acht Tagen unter den Trümmern eines eingestürzten Einkaufszentrums lebend geborgen worden. Hernán Alberto Gil Flores hatte sich in einer Luftblase in seinem Wachhäuschen während der verheerenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 in La Guaira gerettet. Internationale Rettungsteams feierten seine Befreiung.
Bedingungen der Rettung
Die Rettungskräfte mussten instabile Strukturen, Regen und Nachbeben überwinden. Ein Team des Costa Ricanischen Roten Kreuzes entdeckte ihn und versorgte ihn per enger Rohre mit Wasser und Nährstoffen. Gil Flores bat zunächst darum, seine Frau nicht zu benachrichtigen, falls er nicht überleben sollte. Seine Frau Gushbimar González sprach von einem „Lichtstrahl in der Dunkelheit“.
Krise nach den Beben
Fast 2200 Menschen starben bei den Beben, mehr als 11.000 wurden verletzt und Zehntausende werden vermisst. Über 58.000 Gebäude sollen beschädigt oder zerstört sein. Das Welternährungsprogramm rief zu 50 Millionen Dollar Spenden auf, um eine halbe Million Menschen mit Nahrung zu versorgen. Viele Überlebende obdachlos; Wasser und Essen werden knapp.
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