Venezuela: Todeszahl nach Erdbeben über 4000
Wichtige Fakten
- • 4.118 Tote, 16.740 Verletzte nach Doppelbeben am 24. Juni.
- • 7,5 und 7,2 Magnitude zerstörten Küstenstadt La Guaira.
- • UN bittet um 300 Mio. USD für 1,3 Mio. Betroffene.
- • Schaden an Infrastruktur auf 37 Mrd. USD geschätzt.
- • Interimspräsidentin bittet König Charles um Goldfreigabe.
Erdbebenkatastrophe in Venezuela
Bei den schweren Erdbeben in Venezuela Ende Juni ist die Zahl der Todesopfer auf über 4000 gestiegen. Die Regierung in Caracas meldete Stand Freitag 4.118 Tote und 16.740 Verletzte sowie Tausende Vermisste. Die zwei Beben der Stärken 7,2 und 7,5 innerhalb von 39 Sekunden hatten am 24. Juni den Küstenstaat La Guaira verwüstet und ganze Hochhausblocks in Schutt und Asche gelegt.
Hilferufe und internationale Unterstützung
Angesichts der schwer zerstörten Infrastruktur, deren Schaden die UN auf rund 37 Milliarden US-Dollar beziffert, bat die Vereinten Nationen um fast 300 Millionen Dollar für die Nothilfe. Mehr als 1,3 Millionen Menschen benötigen dringend Unterstützung. Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez forderte die Freigabe von rund 30 Tonnen Goldreserven, die unter britischen Sanktionen eingefroren sind. Sie bat deshalb König Charles III. um Hilfe. In der Bevölkerung wächst die Kritik an der unzureichenden Reaktion der Regierung vor dem Eintreffen internationaler Helfer.
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