Verhandlungen zwischen USA und Iran in Pakistan stehen bevor
Wichtige Fakten
- • Irans Außenminister Araghtschi reiste nach Pakistan.
- • USA schicken Witkoff und Kushner nach Islamabad.
- • Pakistan vermittelt zwischen den Konfliktparteien.
- • Trump verlängerte Waffenruhe mit Iran kurz vor Ablauf.
- • Streitpunkte: Schifffahrt in der Straße von Hormus und Atomprogramm.
Aktuelle Entwicklungen
Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA über ein mögliches Kriegsende stehen möglicherweise vor einer Neuaufnahme. Nachdem Irans Außenminister Abbas Araghtschi nach Pakistan gereist ist, hat das Weiße Haus bestätigt, dass US-Präsident Donald Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner und Sonderbeauftragten Steve Witkoff nach Islamabad entsendet. Pakistan hatte bereits vor zwei Wochen eine erste Gesprächsrunde ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis blieb.
Uneinigkeit über direkte Verhandlungen
Während die USA behaupten, Iran habe um ein persönliches Treffen gebeten, dementiert Teheran dies. Das iranische Außenministerium betont, es sei nur ein Gespräch mit der pakistanischen Seite geplant. Offen bleibt, ob es lediglich zu einem Austausch von Botschaften über pakistanische Vermittler kommt oder doch direkte Gespräche stattfinden.
Konfliktpunkte und Waffenruhe
Zu den wichtigsten Streitpunkten zählen die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm. Trump machte die Öffnung der Straße zur Bedingung für eine Waffenruhe, hält aber an der Blockade iranischer Häfen fest. Am Dienstag verlängerte Trump die Waffenruhe kurz vor ihrem Ablauf für unbestimmte Zeit. Die Hoffnung auf neue Gespräche ließ den Ölpreis sinken. Vizepräsident JD Vance steht in Washington bereit, sollte eine Reise nach Pakistan nötig werden.
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