VW startet mit Gewinneinbruch ins Jahr – Sparprogramm wird verschärft
Wichtige Fakten
- • Gewinn nach Steuern sinkt um 28,4% auf 1,56 Mrd. Euro.
- • US-Zölle belasten VW mit rund vier Mrd. Euro jährlich.
- • Auslieferungen fallen weltweit um 7% auf zwei Millionen Fahrzeuge.
- • VW verschärft Sparprogramm und streicht bis 2030 50.000 Stellen.
- • Porsche- und Traton-Ergebnisse belasten Konzern zusätzlich.
Gewinneinbruch im ersten Quartal
Der Volkswagen-Konzern startete mit einem erneuten Gewinnrückgang ins Jahr 2026. Im ersten Quartal sank der Gewinn nach Steuern um 28,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro. Der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro, die operative Umsatzrendite lag bei 3,3 Prozent. Konzernchef Oliver Blume führte den Rückgang auf Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren und verschärfte Regulatorik zurück.
Schwache Verkaufszahlen und Sparbemühungen
Die weltweiten Auslieferungen sanken um 7 Prozent auf rund zwei Millionen Fahrzeuge, besonders in China und den USA. Die Sparbemühungen zeigten zwar Wirkung, reichten aber nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Finanzvorstand Arno Antlitz bezifferte die Belastung durch US-Zölle auf rund vier Milliarden Euro jährlich. VW will bis 2030 50.000 Stellen streichen und seine Strategie 2030 umsetzen.
Belastungen durch Töchter
Zusätzlich belasteten schwache Zahlen von Porsche (Gewinnrückgang um fast ein Viertel) und der Lkw-Tochter Traton das Konzernergebnis. Die VW-Aktie fiel zu Handelsbeginn um mehr als zwei Prozent auf den tiefsten Stand seit April 2025.
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