Waffenverkäufe an Taiwan vom Iran-Krieg unabhängig, sagen Experten
Wichtige Fakten
- • US-Aktienmarkt fällt wegen Inflationssorgen.
- • Taiwan-Waffenpaket im Wert von 14 Mrd. Dollar anhängig.
- • Lieferungen würden frühestens in den 2030er Jahren erfolgen.
- • China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.
Experten sehen keinen Zusammenhang
Nach Angaben von Analysten besteht ein geringer Zusammenhang zwischen dem Iran-Krieg der USA und den Waffenverkäufen an Taiwan. Ein US-Beamter hatte nahegelegt, dass das Kriegsgeschehen im Golf die Lieferung eines wichtigen Waffenpakets pausiere. Experten widersprechen: Die Lieferungen würden Jahre dauern, sodass der Iran-Krieg keinen unmittelbaren Einfluss habe.
Lange Vorlaufzeiten für Waffenlieferungen
Das 14-Milliarden-Dollar-Paket für Taiwan könnte bis zu sechs Jahre für die Bearbeitung benötigen. Selbst wenn Präsident Trump es nun genehmige, würden die Waffen erst in den 2030er Jahren eintreffen, so Rupert Hammond-Chambers vom US-Taiwan Business Council. Die Ankündigung einer Pause sei daher nicht plausibel.
Politische Signale verunsichern Taiwan
Trumps Äußerungen, Taiwan-Waffen als Verhandlungsmasse zu nutzen und möglicherweise direkt mit dem taiwanesischen Präsidenten zu sprechen, brechen mit jahrzehntelanger diplomatischer Praxis. China sieht Taiwan als Provinz und lehnt US-Waffenverkäufe scharf ab. Xis Treffen mit Trump betonte die hohe Bedeutung der Taiwan-Frage.
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