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Gesellschaft 21.07.2026, 10:41 Aktualisiert: 21.07.2026, 12:02

Waldbrandbekämpfung in Deutschland und Schottland: Herausforderungen und Kritik

Bund stellt Milliarden für Zivil- und Katastrophenschutz bereit.

Wichtige Fakten

  • Bund stellt Milliarden für Zivil- und Katastrophenschutz bereit.
  • Kommunen fühlen sich bei Waldbrandbekämpfung überfordert.
  • Schottland fordert eigene Löschhubschrauber für Feuerwehr.
  • Trockenheit und Klimawandel erhöhen Waldbrandrisiko.
  • Experten fordern bundesweite Feuer-Managementstrategie.

Bekämpfung von Waldbränden in Deutschland und Schottland

Waldbrände stellen in diesem Jahr wieder eine große Herausforderung dar. In Deutschland brannten 2025 rund 2.600 Hektar Wald. Die Kosten für eine einzige Gemeinde wie Zeithain in Sachsen beliefen sich auf eine halbe Million Euro. Bürgermeister Mirko Pollmer beklagt, dass Kommunen mit dieser Aufgabe allein gelassen werden, obwohl der Klimawandel die Risiken erhöht.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verweist auf die Unterstützung durch Bundeswehr und THW sowie auf den geplanten „Pakt für den Bevölkerungsschutz”, der bis 2029 zehn Milliarden Euro vom Bund bereitstellen soll. Experten mahnen jedoch eine national koordinierte Strategie und mehr Investitionen in den Waldumbau an, der langfristig die Brandgefahr senken könnte.

Auch in Schottland gibt es Kritik an der Waldbrandbekämpfung. Feuerwehrchefs und lokale Gemeinden wie in den Cairngorms beklagen, dass Löschhubschrauber zu spät eingesetzt würden. Der Scottish Fire and Rescue Service hält die bisherige Ausstattung für ausreichend. Befeuert wird die Debatte durch das Großfeuer auf der Dava Moor, das 2022 über 11.000 Hektar vernichtete.

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