Historischer Rückgang der Amazonas-Brände, aber Sorge vor Super-El Niño
Wichtige Fakten
- • 2025 brannten drei Millionen Hektar Amazonas-Regenwald ab.
- • Dies ist die kleinste Brandfläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983.
- • 2024 gab es mit 16 Millionen Hektar einen Höchststand.
- • Eine verspätete Regenzeit verhinderte Brandrodungen.
- • 2026 könnte ein Super-El Niño das Risiko erhöhen.
Waldbrände im Amazonas auf historischem Tief
Laut dem MapBiomas-Überwachungsnetzwerk brannten 2025 im brasilianischen Amazonasgebiet etwa drei Millionen Hektar Regenwald – die kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1983. Im Vorjahr 2024 waren es noch knapp 16 Millionen Hektar, ein Rekordwert, der durch eine beispiellose Dürre begünstigt wurde. Die verspätete Regenzeit 2024/2025 und die aktive Mithilfe der Bevölkerung, schockiert vom Vorjahresausmaß, halfen, neue Brände zu verhindern.
Sorge vor Super-El Niño 2026
Die Koordinatorin des Berichts, Ane Alencar, warnte jedoch vor einem möglichen Super-El Niño im Jahr 2026. Dieses Klimaphänomen könnte eine verlängerte Trockenzeit mit sich bringen und damit das Risiko von Waldbränden erheblich steigern. Der Amazonas-Regenwald ist entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel, da er große Mengen Treibhausgase aufnimmt.
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