Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr legen Städte lahm
Wichtige Fakten
- • Warnstreiks in München, Nürnberg und Augsburg beeinträchtigen U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen.
- • Verdi fordert 550 Euro mehr Lohn in zwei Schritten und eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden.
- • Arbeitgeber bieten bis zu neun Prozent mehr Lohn und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche.
- • S-Bahnen der Deutschen Bahn und private Busunternehmen fahren weiter, während viele Linien ausfallen.
- • Weitere Verhandlungen sind für kommenden Mittwoch in Nürnberg geplant.
Streiks im Nahverkehr
In mehreren bayerischen Städten, darunter München, Nürnberg und Augsburg, führen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr zu erheblichen Einschränkungen. Betroffen sind U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen, während S-Bahnen der Deutschen Bahn und private Buslinien weiterfahren. Die Gewerkschaft Verdi organisiert die ganztägigen Aktionen, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.
Tarifkonflikte und Forderungen
Verdi fordert für rund 9.000 Beschäftigte eine Lohnerhöhung von 550 Euro in zwei Schritten und eine Reduzierung der Arbeitszeit von 38,5 auf 35 Stunden. Der kommunale Arbeitgeberverband Bayern hält dies für nicht finanzierbar und bietet stattdessen eine Erhöhung um bis zu neun Prozent sowie eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche an. Die Verhandlungen sollen kommenden Mittwoch in Nürnberg fortgesetzt werden.
Auswirkungen auf Fahrgäste
Die Streiks führen zu erheblichen Beeinträchtigungen für Pendler, Schüler und andere Nutzer des ÖPNV. In München sind beispielsweise nur bestimmte U-Bahn-Abschnitte und Buslinien in Betrieb, während in Augsburg Shuttle-Busse zum Plärrer organisiert werden. Fahrgäste müssen auf Alternativen wie das Auto zurückgreifen oder zu Hause bleiben.
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