Weltsozialforum in Benin: Globaler Süden fordert Gerechtigkeit
Wichtige Fakten
- • Weltsozialforum in Benin endet mit Abschlusskundgebung.
- • Teilnehmer fordern Klimagerechtigkeit und Ernährungssouveränität.
- • Internationale Mittel für Klimaschutz in Benin um 40 Prozent gesunken.
- • Brot für die Welt: Nicht 'andere Welt möglich', sondern 'dringend nötig'.
Ein selbstbewusster Appell des Globalen Südens
Beim Weltsozialforum im westafrikanischen Benin versammelten sich rund 1.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern, um mit Slogans wie 'Solidarität mit den Kleinbauern Afrikas!' Gerechtigkeit für den Globalen Süden einzufordern. Die Abschlusskundgebung in Cotonou war ein Plädoyer für mehr Unabhängigkeit von internationalen Geldgebern – angesichts des Rückzugs westlicher Staaten aus der Entwicklungszusammenarbeit.
Debatte über Macht und Nachhaltigkeit
Themen wie Klimagerechtigkeit, Landraub und Ernährungssicherheit standen im Vordergrund. Die Folgen des Ukraine-Kriegs und der Schließung der Straße von Hormus machten die Verletzlichkeit vieler Länder deutlich. Auch westliche Sparmaßnahmen, etwa von US-Präsident Trump, bedrohen Projekte und gefährden lokale Initiativen wie die Saatgutbank, die einzelne Bauern weniger abhängig von internationalen Konzernen machen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.