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Politik 22.08.2026, 08:37 Aktualisiert: 22.08.2026, 15:05

Wirtschaftsexperte lehnt Beraterposten bei Burnham ab

Lord O'Neill lehnt Rolle in Burnhams Regierung ab.

Wichtige Fakten

  • Lord O'Neill lehnt Rolle in Burnhams Regierung ab.
  • Er will keine formellen Einschränkungen wie Blind Trusts akzeptieren.
  • O'Neill lobte Burnhams Fokus auf Devolution und Wachstum.
  • Kein Ratschluss für Vermögenssteuern oder Steuererhöhungen.
  • Er prägte den Begriff BRIC als Goldman-Sachs-Ökonom.

O'Neills Entscheidung: Kein formelles Amt

Der bekannte Ökonom Lord Jim O'Neill hat abgelehnt, die Rolle des Chef-Wirtschaftsberaters in der Regierung von Andy Burnham zu übernehmen. Er habe sich entschieden, kein formelles Amt anzustreben, da die damit verbundenen Einschränkungen wie die Einrichtung von Blind Trusts und die Aufgabe seiner Geschäftsinteressen ihn davon abhalten. O'Neill betonte, dass er seine aktuellen Tätigkeiten genieße und weiterhin als Gesprächspartner für die Regierung zur Verfügung stehe.

Devolution und Wirtschaftswachstum

Trotz der Absage zeigte sich O'Neill unterstützend für Burnhams Fokus auf Devolution und verwies auf Greater Manchester als positives Beispiel. Er hofft, dass die Regierung mutig in der Dezentralisierungspolitik bleibt, um die nationale Wirtschaft zu stärken.

Steuerpolitik: Keine Befürwortung von Vermögenssteuern

In Bezug auf die anstehende Haushaltsplanung äußerte O'Neill Skepsis gegenüber weiteren Vermögens- und Kapitalertragssteuererhöhungen. Er plädierte für eine zurückhaltendere Ausgabenpolitik und reformierte Sozialausgaben.

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