Teilen:
International 12.06.2026, 14:52

WM 2026 in den USA: Zwischen Fußballfieber und verhaltenem Interesse

WM-Tickets kosten teils über 1000 Dollar, viele Familien ausgeschlossen.

Wichtige Fakten

  • WM-Tickets kosten teils über 1000 Dollar, viele Familien ausgeschlossen.
  • Teilnehmer aus Iran, Haiti, Senegal und Elfenbeinküste von US-Visa-Problemen betroffen.
  • NBA-Finals dominieren USA aktuell, WM-Interesse bleibt dahinter zurück.
  • Public Viewing eher Ausnahme, Tourismusbuchungen hinter Prognosen.
  • Gastronomie hofft auf Geschäft, erhebt 20 % Servicegebühr für Touristen.

Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist zwar gestartet, doch die Stimmung vor Ort bleibt verhalten. In den elf US-Spielorten ist WM-Euphorie kaum spürbar: Fahnen, Fanmeilen oder große Public-Viewing-Zonen sind selten.

Die hohen Ticketpreise (teils über tausend Dollar) schrecken viele ab, auch die restriktive US-Einwanderungspolitik sorgt für Frust. Fans aus Ländern wie Iran, Haiti oder Senegal bekommen Visum und Einreise nur schwer. Zudem dominiert aktuell die NBA-Finalserie der New York Knicks die Aufmerksamkeit.

In Städten wie Philadelphia weichen viele Einwohner der WM sogar aus, weil sie Kostenexplosion befürchten. Zum Teil überschattet auch die Geschäftslogik um die WM die Atmosphäre: Die FIFA setzt ein dynamisches Preissystem ein, Die Gastronomie wollen grundsätzlich 20 Prozent Servicegebühren aufschlagen. Die Nebenereignisse wie die tolle Eröffnungsfeier in Mexiko mit Mexikos emotionalen 3:0-Sieg und südlichem Schlüsselereignissen weltweit sind toll betont: einige Meldungen darüber flankieren die Stimmung.

Trotz alldem: Bei optimistischer Sicht erhoffen sich viele immer noch, dass die besondere WM-Atmosphäre diese Nachteile im weiteren Verlauf wett machem wird, wie es Kommentierende dieser Quelle ebenfalls interpretieren.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.