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Tech 09.03.2026, 18:34 Aktualisiert: 09.03.2026, 23:08

X meldet Aussetzung von 800 Millionen Konten aufgrund von Manipulationsversuchen

X suspendierte 800 Millionen Konten innerhalb eines Jahres wegen Regelverstößen.

Wichtige Fakten

  • X suspendierte 800 Millionen Konten innerhalb eines Jahres wegen Regelverstößen.
  • Russland wird als aktivster staatlicher Akteur für Manipulationsversuche identifiziert.
  • Iran und China folgen als weitere staatliche Akteure in dieser Hinsicht.
  • Die Plattform definiert Manipulation als bulk, aggressive oder irreführende Aktivitäten.
  • X hat weltweit etwa 300 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Umfang der Kontensperrungen

Die Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter, hat nach eigenen Angaben innerhalb eines Jahres 800 Millionen Konten wegen Verstößen gegen Regeln zu Plattformmanipulation und Spam gesperrt. Das Unternehmen teilte dies dem auswärtigen Ausschuss des britischen Parlaments mit, wobei nicht spezifiziert wurde, wie viele dieser Sperren auf ausländische Einmischung zurückzuführen sind. X hat weltweit etwa 300 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Staatliche Akteure und Manipulationsversuche

Laut X ist Russland der aktivste staatliche Akteur bei Versuchen, die Plattform zu manipulieren, gefolgt von Iran und China. Wifredo Fernández, ein Regierungsangelegenheiten-Manager von X Corp, erklärte, es gebe täglich Bemühungen, unauthentische Netzwerke von Konten zu erstellen. Er betonte, dass solche Manipulationsversuche nicht nachgelassen hätten, und im letzten Teil des Vorjahres seien ebenfalls „mehrere hundert Millionen Konten“ entfernt worden.

Definition und Hintergrund

X definiert manipulative Konten als solche, die „massive, aggressive oder störende Aktivitäten“ betreiben, die andere in die Irre führen oder deren Erfahrung beeinträchtigen. Spam bezieht sich auf „unaufgeforderte, wiederholte Aktionen“, die andere Konten beeinflussen, oft durch eine Flut von minderwertigen Inhalten. Seit der Übernahme durch Elon Musk im Jahr 2022 wurde X für seinen Ansatz in der Inhaltsmoderation kritisiert, unter anderem im Zusammenhang mit der Verbreitung von Spekulationen nach den Southport-Messers tichen.

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